Wir durchqueren den Park und den Donauboulevard auf dem Weg nach unten, gelangen in die Hafenstraße, überqueren die Bahnlinie und gelangen in das Hafengebiet, wo wir auf dem Rückweg eine Pause einlegen werden. Die Straße folgt der Donau flussabwärts, zwischen der Eisenbahn und dem Flussufer, wo es auch eine Donauufer. Am Anfang ist die Straße geteert und führt an einigen Restaurants auf dem Boot vorbei. Wir folgen ihr auch durch die unfreundlichere Gegend, wenn sie zu einem Feldweg wird, bis sie schlammig wird. Wir sind über eine Meile gefahren.
8. Trajansbrücke
Ich habe Ihnen versprochen, dass wir zu Ruinen der Trajansbrücke. Wenn ich nicht die Gelegenheit hätte, sie auf klassische Weise in der Museumskomplex EisentoreIch studierte die Harat und hoffte, eine Möglichkeit zu finden, sie aus der Nähe zu sehen. Und ich sah sie näher, als man sie in einem Museum sehen kann. Am Ende des unbefestigten Weges geht man um den Zaun herum und landet auf einer großen, unbebauten Fläche, genau, am Donauufer, direkt neben der 2-Fuß-Brücke, die zum Schutz eingezäunt ist.
Traian-Brücke wurde zwischen 103 und 105 von Apolodor von Damaskus, dem Architekten der Säule, erbaut. Sie sollte den römischen Truppen unter der Führung Trajans, die im 2. dakisch-römischen Krieg gegen die Daker unter der Führung von Decebal Dacia erobern wollten, den Zugang ermöglichen.
Der Standort der Brücke wurde klugerweise dort gewählt, wo die Donau aus der Cazanelor-Schlucht austritt, wo die Donau nicht mehr so stark ist und die Tiefe geringer ist. Es wurde ein hölzerner Überbau verwendet, der auf 20 parallelepipedischen Pfeilern im Abstand von 56 Metern ruht, die aus Stein bestehen und mit einer Art von Zement verbunden sind, die nur den Römern bekannt war. Das Mauerwerk wurde mit Eichenstäben verankert, um Stöße zu dämpfen. An den Enden der Brücke befanden sich Triumphbögen.
Länge der Brücke 1,13 km, Höhe 19 m, Breite 12 m. Die Brücke verband also die Festung Drobeta mit der Festung Pontes auf der heutigen serbischen Seite. Fabelhaft!