Einführung
Ich hatte mehrmals die Gelegenheit, Iasi zu besuchen, und es ist etwa 40 Jahre her, dass ich einen ersten Eindruck von der Hauptstadt der Republik Moldau gewonnen habe. Iasi liegt auf Hügeln, hat ein bemerkenswertes historisches Zentrum mit vielen, vielen Sehenswürdigkeiten und war und ist bemerkenswert. Ich war etwa 5 Jahre lang nicht in Iasi, und ich war wirklich beeindruckt, wie die Stadt aussieht! Ein großes Lob an die Verantwortlichen für das heutige Aussehen von Iași.
Über Iasi
Iași war von 1564 bis 1859 die Hauptstadt von Moldawien, dann von 1859 bis 1862 eine der beiden Hauptstädte der Vereinigten Fürstentümer nach der Mica Unirea und von 1916 bis 1918 (als Bukarest von den Deutschen besetzt wurde) die Hauptstadt des Königreichs Rumänien. Im Laufe der Jahrhunderte verliefen viele Handelswege durch Iasi.
Heute, Iași ist die Kreisstadtgemeinde des Landkreises Iași. Die Stadt befindet sich in der Campia Moldovei, am Fluss Bahlui. Die Grenze zu Moldawien ist nur 20 km östlich und 110 km von Chisinau entfernt. In Iași gibt es 2 anerkannte Universitäten: die Alexandru-Ipan-Cuza-Universität und die Universität für Medizin und Pharmazie sowie viele andere. Iași ist das größte Wirtschaftszentrum der Republik Moldau, die wichtigsten Industriezweige sind die Metallurgie und die Pharmazie. Iași ist ein wichtiger Straßen- und Eisenbahnknotenpunkt. Die wichtigsten Straßen, die Iasi durchqueren, sind: Die E58, die aus Österreich über Halmeu - Baia Mare - Baia Mare - Bistrita - Suceava - Botosani - Iasi kommt und in der Republik Moldau über Sculeni weiter in die Ukraine und nach Russland führt, die DN24, die von der DN2 in Tișița ausgeht und nach Sculeni - Grenze zur Republik Moldau - führt, die DN28, die Roman - Iasi - Albița - Grenze zur Republik Moldau - verbindet. Die Stadt hat 4 Bahnhöfe, davon 2 Hauptbahnhöfe: Iași und Nicolina sowie einen internationalen Flughafen.
Fläche: 94 Quadratkilometer; Bevölkerung: ca. 300.000 Einwohner; Höhenlage: 60 Meter; Nationalitäten: 89% Rumänen, andere jeweils unter 5%; Religionen: 84% Orthodoxe, andere jeweils unter 5%.